TikTok, Instagram & Co.: Digitaler ACT ON!-Workshop an der Mittelschule Fürstenbruck

Bei einem digitalen ACT ON!-Workshop zum Thema „TikTok, Instagram & Co.“  haben sich die Schüler*innen der Mittelschule Fürstenbruck kreativ und reflektiert mit beliebten Social-Media-Angeboten auseinandergesetzt. Der zweitägige Workshop fand am 21. und 25. September 2020 statt.  

Die Teilnehmer*innen haben dabei ihre Perspektive auf ihr Online-Handeln verdeutlicht, indem sie beispielsweise darüber gesprochen haben, welche Accounts sie sich bei TikTok & Co. anschauen, wem sie folgen und was ihnen dabei gefällt oder sie stört. Es wurde auch über Social Media Phänomene, wie Challenges, gesprochen. Die Schüler*innen haben sich dazu in Gruppenarbeit eine Challenge ausgesucht und diese anhand verschiedener Aspekte analysiert.  

Die Themen Monetarisierung und Kommerzialisierung wurden ebenfalls diskutiert. Die Workshop-Teilnehmer*innen sollten sich zu verschiedenen Fragen positionieren, zum Beispiel: „Warst du bei einem Social-Media-Inhalt schon einmal unsicher, ob ein Produkt darin beworben wird?“. 

Kreativ wurden die Schüler*innen bei der Konzeptionierung eines eigenen, fiktiven Social Media Channels. In Gruppenarbeit haben sie sich ein Thema und eine Idee für einen interessanten Kanal ausgedacht und ihre Überlegungen mithilfe der App Padlet auf digitalen Pinnwänden festgehalten. So wollten die Gruppen ihren eigenen Channel zu den Themen Unterhaltung, Gaming, Sport und Tänze auf den Plattformen TikTok oder YouTube starten. Wichtig war den Teilnehmer*innen vor allem, ihre Zuschauer*innen mit qualitativ hochwertigem Content zu unterhalten und ihnen einen Mehrwert zu bieten. Mit Werbung wollten sie vorsichtig umgehen – diese sollte nicht im Mittelpunkt stehen. Herausforderungen und potentielle Nachteile des Influencer*innen-Daseins sehen die Schüler*innen zum Beispiel in komplizierter Technik zur Videobearbeitung sowie möglichen negativen Kommentaren von Hater*innen. Den hohen Bekanntheitsgrad von Influencer*innen stellen sich einige problematisch vor, ebenso den Druck, kreativ zu sein und häufig neue Videos zu posten. Ihre Ideen stellten die Schüler*innen den anderen Gruppen mithilfe eines Videos im Stil von TikTok oder YouTube vor. Die Ergebnisse wurden in diesem Clip zusammengefasst:  

 

Lilly Werny