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10. September 2026 |

Autogrammjagd

Kurzbeschreibung
Die Autogrammjagd bietet einen dynamischen und unterhaltsamen Einstieg für die Auseinandersetzung mit den Online-Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen. Die Teilnehmenden befragen sich gegenseitig zu ihrer Mediennutzung. Wer die meisten Unterschriften gesammelt hat oder am schnellsten war, gewinnt.
Themen & Inhalte
Kennenlernen, Einstieg in Themenkomplexe, Bewegung, Spiel, individuelle Kenntnisse und Erfahrungen, großgruppengeeignet
Zielgruppe
Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren
Gruppengröße
ab 6 Personen
Zeitlicher Rahmen
10 bis 30 Minuten plus Auswertungsgespräch
Material- und Technikbedarf
Autogrammjagd-Vorlage aus dem Anhang (ein Ausdruck pro Teilnehmer*in), Stifte, ggf. Smartphones oder Tablets

Ablauf

Die Teilnehmenden erhalten jeweils einen Stift und eine Autogrammjagd-Vorlage mit Aussagen, die sie „abhaken“ müssen. Nun laufen alle Teilnehmenden im Raum umher, um pro Aussage eine Person zu finden, auf die diese zutrifft und sich von ihr ein Autogramm zu holen. Im Vorfeld sollte die Spielleitung entscheiden, wie viele Unterschriften eingeholt werden müssen und ob es eine Zeitvorgabe gibt. Es sollte außerdem festgelegt werden, ob nur die Anzahl der Unterschriften entscheidend ist, oder ob am Ende auch zählt, dass Autogramme von möglichst vielen verschiedenen Personen gesammelt wurden. Die genauen Regeln hängen von der Gruppengröße ab. Wer die vereinbarte Anzahl erreicht hat oder fertig ist, läuft zur Spielleitung und lässt seinen*ihren Zettel kontrollieren. Die Spielleitung gibt am Ende bekannt, wer gewonnen hat.

Im Anschluss erfolgt eine gemeinsame Reflexion, in der die Teilnehmenden sich in der gesamten Gruppe über ihre persönlichen Erfahrungen austauschen. Die Ergebnisse dienen dabei als Gesprächsanlass für die vertiefte Auseinandersetzung mit einzelnen Themenkomplexen, wie z. B. TikTok oder Snapchat.

Information

Alternativ können statt Autogrammen auch Selfies gejagt werden. Die Aussage soll dann durch die zwei Personen kreativ visualisiert werden und für andere erkennbar sein. Dafür werden Smartphones oder Tablets benötigt, außerdem sollte mehr Zeit eingeplant werden. Wenn diese Variante gewählt wird, sollte die Fachkraft im Vorhinein mit den Teilnehmenden über das Recht am eigenen Bild sprechen. Darüber hinaus sollten alle Teilnehmenden freiwillig entscheiden können, ob Selfies von ihnen gemacht werden.

Erstmals veröffentlicht am 18.12.2023

Anhang

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