Wie beim beliebten Tabu-Spiel müssen hier Begriffe aus der Medienwelt erklärt und erraten werden. Über diese lockere Einstiegsmethode können Vorwissen und Interessen in Erfahrung gebracht werden. Sie eignet sich auch für größere Gruppen.
Ablauf
Die Methode und die Regeln orientieren sich an dem bekannten Gesellschaftsspiel TABU: Ziel ist es, dem eigenen Team so gut Medienbegriffe zu erklären, dass es mehr errät als das gegnerische Team. Die Begriffe orientieren sich an der medialen Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen und können einen Gesprächsanreiz für unterschiedliche Medienthemen sein.
Die Teilnehmenden werden je nach Gruppengröße in zwei oder mehr Teams aufgeteilt. Abwechselnd ist eine neuer Spielerin je Team an der Reihe und versucht, dem eigenen Team die Begriffe auf den Karten zu erklären. Dabei hält die erklärende Person den Kartenstapel so, dass sie nur die oberste Karte sehen kann. Die Mitspielenden dürfen nicht sehen, was auf den Karten steht.
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WICHTIG Auf jeder Karte steht in rot ganz oben der zu zu erratende Begriff. Die*der Spielende, die*der an der Reihe ist, darf weder diesen noch die darunterstehenden Worte verwenden, um dem eigenen Team das Wort zu erklären. Es ist nicht erlaubt, Wortteile der Begriffe sowie Übersetzungen ins Englische oder in andere Sprachen zu nennen.
Wer einen Begriff errät, holt einen Punkt für sein Team. Die entsprechende Karte wird als Punkt gesammelt. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit (z. B. einer Minute) ist die nächste spielende Person aus dem gegnerischen Team an der Reihe und erklärt den eigenen Mitspielenden Begriffe. So geht es weiter, bis der Kartenstapel aufgebraucht ist.
Info
Mit kleineren Gruppen und jüngeren Kindern lässt sich Medien-TABU in einer einfacheren Variante spielen: Jedes Kind erhält eine Karte. Reihum erklärt jedes Kind für die anderen Mitspielenden den Begriff auf der Karte. Wer einen Begriff errät, erhält die Karte. Dann ist die nächste Person an der Reihe. Nach einer Runde werden weitere Karten ausgeteilt.
Kennt eine Mitspieler*in den zu erklärenden Begriff nicht oder hat die Person Schwierigkeiten, einen Begriff zu erklären, kann die Spielleitung unterstützend mitwirken.
Werden einzelne Begriffe nicht erraten, können diese aufgelöst werden. Das kann zum Anlass genommen werden, unbekannte Begriffe zu erklären und zu besprechen.
Auch erratene Begriffe dienen als Gesprächsanlass. So kann darüber gesprochen werden, inwiefern die Kinder und Jugendlichen bereits mit einzelnen Thematiken in Berührung gekommen sind, z.B. mit dem Thema Online Mobbing oder bestimmten Social MediaAngeboten.
Neben dem Wissen über bestimmte Medien und Medienphänomene kann so über eigene Erfahrungen gesprochen werden.
Um einzelne Begriffe nachzuschlagen, eignen sich kindgerechte Lexika, zum Beispiel Hanisauland oder Internet ABC.
Info
Die leitende Fachkraft kann weitere Begriffe ergänzen. In der Vorlage gibt es eine Blanko-Vorlage dafür. Möglich ist es auch, dass die Teilnehmemden ein eigenes Medien-TABU erstellen und ihre eigenen Begriffe das jeweils gegnerische Team erklären und erraten lassen.



