27. April 2026 |

Mein Smartphone gestalten

Die Teilnehmenden gestalten zeichnend oder bastelnd das für sie perfekte Smartphone mit ihren Lieblingsapps. Darüber kommen sie ins Gespräch über ihre Mediennutzung und Wissen über Apps.

Kurzbeschreibung
Die Teilnehmenden gestalten individuell und analog ihr eigenes Smartphone mit ihren Lieblingsapps. Anschließend werden die Ergebnisse präsentiert, um ins Gespräch zur Bedeutung von Smartphones, Apps etc. zu kommen.
Themen & Inhalte
Einstieg in die Themenkomplexe Mediennutzung, Kommunikation, Privatsphäre, Datenschutz, mentale Gesundheit und Mediennutzung
Zielgruppe
Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren
Gruppengröße
ab 5 Personen
Zeitlicher Rahmen
20 Minuten plus Auswertungsgespräch (ca. 30 Minuten)
Material- und Technikbedarf
Arbeitsblatt, auf dem ein großes Smartphone abgebildet ist. Dieses kann entweder selbst gestaltet oder mit passenden, frei lizensierten Bildern (z. B. von pixabay.com oder pexels.de) gefüllt werden.

Ablauf

Die Methode ermöglicht eine erste Annäherung an die digitalisierte Medienwelt von Kindern und Jugendlichen und fördert das gemeinsame Gespräch über die Lieblingsapps und Erfahrungen mit Online-Medien.

Alle Teilnehmenden erhalten zu Beginn ein großes Arbeitsblatt, auf dem ein Smartphone abgebildet ist. Dieses darf, mit Blick auf die Frage nach den Lieblingsapps, frei gestaltet werden. Um am Ende wirklich nur die wichtigsten Apps zu erhalten und darüber ins Gespräch zu kommen, bietet es sich an den Kindern und Jugendlichen eine Begrenzung
von max. 6 Apps zu geben. Anschließend können die Smartphone-Vorlagen von den Teilnehmenden frei gestaltet und mit Bildern geschmückt werden.

Im Anschluss präsentiert jeder*r Teilnehmende sein selbst gestaltetes Smartphone. Die genannten Apps und der Auswahlprozess dienen als Gesprächsanlass. Es kann zum Beispiel darüber gesprochen werden, was für positive und negative Erfahrungen die Jugendlichen mit bestimmten Apps gesammelt haben, ob sie In-App-Käufe kennen, wie sie diese beurteilen oder welche Inhalte sie in Social-Media-Angeboten (nicht) posten. Wichtig ist hierbei, dass das Gespräch von den Erfahrungen und Interessen der Teilnehmenden geleitet wird. Stellt sich heraus, dass ein Thema die Kinder und Jugendlichen besonders beschäftigt, wie beispielsweise Cybermobbing, Hate Speech oder Kettenbriefe, kann bei diesen Themen im späteren Verlauf angeknüpft werden.

Info

Je nach Zeitbudget kann ein Zwischenschritt ergänzt werden, bei dem sich die Teilnehmenden zu Kleingruppen zusammenfinden, in denen sie sich gegenseitig ihre Smartphones präsentieren. Dann sollen sie sich auf sechs gemeinsame Apps einigen und diese Auswahl im Plenum vorstellen und begründen.

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